Höhenbergsteigen und Leistungssport


Höhenbergsteigen und Leistungssport


Über eine gezielte Atemkontrolle wird die Sauerstoffverfügbarkeit und Verteilung optimiert.


Kohlendioxid spielt die wichtigste Rolle bei der Atemregulation. Je mehr Kohlendioxid, umso leichter wird der Sauerstoff an Muskel, Gehirn und Gewebe abgegeben. Zum Beispiel basiert die Wirkung von Diamox, einem in der Höhenbergsteigerei oft eingesetzten Medikament, auf der vermehrten Kohlendioxidverfügbarkeit. Mit der Buteyko-Atemtechnik lässt sich die Kohlendioxidtoleranz erhöhen. Das, bei gleichzeitiger Sauerstoff Knappheit, triggert die natürlichen Anpassungsmechanismen des Körpers an Situationen, wie sie in großen Höhen und bei exzessivem Training entstehen.


Die Niere produziert mehr EPO /Erythropoetin, blutbildungsanregendes Hormon, das sich langsam, natürlich und legitim erhöht.

Die Milz entlässt mehr rote Blutkörperchen ins Blut. Der Hämatokrit steigt.

Hämoglobin wird vermehrt gebildet.

 

Unter sachverständiger Anleitung können Ergebnisse, gleichzusetzen einem Training zwischen 2500 und 4000 Metern, erzielt werden.


Weitere positive Effekte sind weniger Muskelkater und eine schnellere Regeneration.

Eine angepasste Atmung hat einen protektiven Effekt auf Herz und Homöostase!

(Mit freundlicher Erlaubnis von Patrick McKeown)



Literatur:

Patrick, McKeown, The Oxygen Advantage ISBN: 9780349406695

Patrick, McKeown, Erfolgsfaktor Sauerstoff (2018), Riva Verlag



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